Enduro-Europameisterschaft Frankreich (16.-18. September 2011)
Eddi Hübner Zweiter beim Finale zur Enduro-Europameisterschaft
Edward “Eddi” Hübner aus Lunzenau startete beim dreitägigen Finale der Enduro-Europameisterschaft im französischen Riom es Montagnes.
Obwohl er aus gesundheitlichen Gründen (Knieverletzung) den Lauf zwischendrin auslassen musste, wollte er doch das Finale bestmöglich beenden, obwohl er in der Meisterschaftswertung nicht mehr weit nach vorne kommen würde.
Dabei zeigte er gleich zu Beginn, was er eigentlich leisten kann und gewann am Freitag promt seine Klasse, die Junioren E1, mit den 250er Viertakt-Maschinen.
Am zweiten Tag schien er seinen Erfolg wiederholen zu wollen – doch in Führung liegend blieb er gleich zweimal im Extremtest hängen und wurde auf den dritten Platz zurück geworfen.

Am Sonntag stand das große Abschluß-Motocross auf dem Plan. Hübner fuhr schon auf dem zweiten Platz, als er stürzte und auf den sechsten Rang zurück geworfen
wurde. Doch der KTM-Fahrer kämpfte sich wieder nach vorne, war klar der schnellste Fahrer im Feld, als er, erneut schon auf dem zweiten Platz, von einem anderen
Fahrer unsanft vom Motorrad geholt wurde. Wieder fiel Hübner zurück auf den sechsten Rang und wieder kämpfte er sich vor auf Rang zwei. Rad an Rad überquerte er die Ziellinie, doch es war “nur” der zweite Platz.
“Ich bin insgesamt an diesem Wochenende Zweiter in meiner Klasse geworden, und das in der Europameisterschaft,” meinte Hübner danach. “Auch am zweiten Tag, als es nur zum dritten Tagesrang gereicht hatte, bin ich in anderen Prüfungen Bestzeit gefahren.”
So war dies mehr als nur eine gute Vorbereitung auf den Lauf zur Deutschen Enduro-Meisterschaft am kommenden Wochenende in Burg (30 km östlich von Magdeburg).
BvZ Racing Team

