Deutsche Enduro Meisterschaft Burg 05./06.08.2017

Vergangenes Wochenende fanden in Burg am Samstag sowie Sonntag zwei weitere Läufe der Deutschen Enduromeisterschaft bzw. der Enduroeuropameisterschaft statt. Aufgrund meiner langwierigen Erkrankung am Epstein-Barr-Virus stand für mich lange Zeit nicht fest, ob es mir überhaupt wieder möglich sein würde, an den beiden Läufen teilzunehmen. Nicht nur das fehlende Training und das daraus resultierende Konditionsdefizit, sondern auch die vom Virus bedingten Erschöpfungsphasen ließen mich zweifeln, ob mein Körper bereits wieder in der Lage sein würde, ein so anstrengendes Rennwochenende durchzuhalten. Die ersten Trainingseinheiten stimmten mich jedoch positiv, weshalb ich zumindest versuchen wollte, locker mitzufahren.

TK-01

 

Den ersten Renntag am Samstag startete ich deshalb mit geringen Erwartungen an meine Platzierung. Der erste Test, ein schneller kurvenreicher Crosstest auf sandigem Boden, lief dann überraschenderweise mit einer dritten Zeit in meiner Klasse bereits sehr gut für mich. Die zweite Sonderprüfung, welche einen langen Endurotest im Wald darstellte, bereitete mir jedoch deutlich mehr Schwierigkeiten, was zum einen an meiner mangelnden Kondition sowie zum anderen an der Tatsache lag, dass sich einige Fahrerinnen der EM bei meinem Start noch in der Prüfung befanden und ich aufgrund der eng gesteckten Strecke kaum Möglichkeiten hatte, diese deutlich langsameren Fahrerinnen zu überholen. Der dritte Test auf einem Acker mit angrenzendem Waldstück bot mir dann wieder bessere Bedingungen, weshalb es mir gelang, dort wieder dritte Zeiten in meiner Klasse zu fahren. Trotz aller Umstände reichte es zu meiner Freude am Ende des Tages überraschend für das Podium. Erschöpft, aber sehr zufrieden, beendete ich den ersten Tag.

 

TK-02

Der zweite Tag startete im Gegensatz zum Vortag bei bestem Wetter. Ich kam mit einer zweiten Zeit aus dem ersten Test. Eine Runde später konnte ich dort sogar Klassenbestzeit fahren. Bereits zur Hälfte des Rennens war ich jedoch konditionell sehr angeschlagen, weshalb mir gerade die zerfahrene und zeitlich enge Etappe zu schaffen machte. Trotzallem gelang es mir, noch eine weitere Klassenbestzeit zu fahren, sodass es nach drei Runden für den zweiten Platz in der Klasse E2 und den 7. Platz im Championat reichte. Insgesamt bin ich mehr als zufrieden mit meiner Leistung, da ich trotz langer Krankheit, mein bisher bestes Ergebnis erzielen konnte.

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