Traumhaftes Ambiente beim Grand Prix von Spanien
Nach dem Grand Prix von Portugal reisten Marcus Kehr und Mike Hartmann vom Team BvZ KTM Racing zur dritten Runde der Enduro Weltmeisterschaft 2008 nach Spanien. Nach einer Strecke von knapp 1200km Anreise präsentierte sich der Austragungsort Sitges mit einem beeindruckenden Panorama. An der Sonnenküste der Costa Brava, nur unweit von Barcelona gelegen, sorgten das milde mediterrane Klima und die palmenbesäumte, breite Promenade gleich am Strand von Sitges für eine einzigartige Atmosphäre.
Klasse E1: Mike Hartmann zurück in den Top-10
Nach seinem Pech in Portugal kehrte Mike Hartmann beim Grand Prix von Spanien ins Renngeschehen zurück. Am ersten Fahrtag nach drei Stürzen auf Rang zehn platziert, konnte sich der Heidenheimer am zweiten Fahrtag steigern und den achten Rang belegen. „Es geht von Rennen zu Rennen weiter aufwärts. Heute habe ich mir nur einen Sturz im Extremtest erlaubt. Dort im tiefen Sand an der Strandpromenade habe ich dann auch gleich mal gut zehn Sekunden liegen gelassen. Im Großen und Ganzen bin ich aber recht zufrieden, da ich nach meiner Knieverletzung noch nicht wieder mein gewohntes Leistungsniveau erreicht habe. In der Gesamtwertung der E1 bin ich jetzt wieder auf Rang zehn und habe Anschluss an die vor mir platzierten Piloten. Da ist im weiteren Saisonverlauf noch einiges möglich.“
Klasse E3: Pech für Marcus Kehr
Vor Wochenfrist noch auf dem Grand Prix Podium, lief es für Marcus Kehr in Spanien zunächst nicht richtig rund. „Auf der Verbindungsetappe habe ich mir an einem Felsen den Auspuff eingedrückt und musste diesen wechseln. Die Zeit dafür war dermaßen eng gesteckt, dass ich am Ende zusätzlich noch eine Strafminute bekommen habe. Damit war eine weitere Top-Platzierung natürlich komplett außer Reichweite.“ So war es am Ende Rang zwölf der am ersten Fahrtag zu Buche stand. Am zweiten Tag war nur ein Ausrutscher im Extremtest zu verzeichnen und Kehr kehrte mit Rang sechs in die gewohnten Regionen zurück. „Heute bin ich mit meinen Zeiten sehr zufrieden. Ich bin den ganzen Tag auf einem sehr hohen Niveau gefahren und bis auf den Ausrutscher hat alles gepasst. Das Spitzenfeld liegt derart dich beieinander, dass der kleinste Fehler gleich bestraft wird. Wenn alles läuft, kann ich jederzeit um das Podium kämpfen. In der Gesamtwertung bin ich jetzt Sechster und habe noch alle Möglichkeiten.“
Resultate und Ergebnisse: www.abc-wec.com



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