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Enduro WM Portugal 05./06.05.2007

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Enduro WM Lauf 3 Portugal / Marco de Canaveses 05./06.05.2007

Kehr und Hartmann behaupten sich in der Weltmeisterschaft

Vom zweiten Lauf zur Enduro Weltmeisterschaft in Spanien ging es für Marcus Kehr und Mike Hartmann vom Team BvZ KTM Racing gleich weiter zur dritten Runde, ins rund 1000km vom spanischen Austragungsort entfernten Marco de Canaveses in Portugal stattfand. Dort, etwa 60km westlich von Porto gelegen, fanden die Piloten ebenfalls eine harte und steinige Piste vor, die im Gegensatz zu Spanien 100% anspruchsvolles Terrain aufwies.

Klasse E1: Mike Hartmann weiter konstant in den Top-10

Mike Hartmann eröffnete den ersten Fahrtag mit einem Paukenschlag und ließ gleich in der ersten Prüfung die fünftschnellste Zeit notieren. Mit diesem tollen Auftakt im Rücken behauptete sich Hartmann über den gesamten Fahrtag im Spitzenfeld und konnte sich am Ende über einen sehr guten achten Rang freuen. Auch am zweiten Fahrtag knüpfte Hartmann scheinbar mühelos an die starke Leistung vom Vortag an. Trotz schwierigster Verhältnisse und einem Stopp in der Enduro Session, ein vorausfahrender Pilot hatte nach einem Sturz die einzige Fahrspur blockiert, gelang dem Heidenheimer mit dem neunten Rang wieder ein Top-10 Resultat. „Mit den beiden Tagen hier in Portugal bin ich sehr zufrieden. Ich habe gesehen, dass ich sehr gut mithalten kann und konnte meine Form über beide Tage halten. In der Gesamtwertung habe ich wieder meinen achten Rang eingenommen und ich bin zuversichtlich diesen weiter halten zu können. Einziger Wermutstropfen hier in Portugal war der Diebstahl meines Trainingsmotorrads.“

Klasse E3: Marcus Kehr festigt Rang 6 in der Weltmeisterschaft

Marcus Kehr haderte nach dem ersten Fahrtag, den er nur auf dem elften Rang beenden konnte, mit seiner Leistung. „Heute bin ich überhaupt nicht klar gekommen. Schon zu Beginn habe ich keinen Rhythmus gefunden, bin über die Anlieger hinaus und das hat sich den ganzen Tag über fortgesetzt. So ist man schnell aus den Top-10 heraus“ lautete das Fazit des Flöhaer. Am Sonntag ging es mit neuer Motivation in den Tag und dann passte auf einmal alles wieder. Mit guten Zeiten hielt sich Kehr in der Spitzengruppe und glänzte im letzten Extremtest mit der zweitschnellsten Zeit. Die sehr gute Leistung spiegelte sich mit Rang sechs wieder. „Trotz der ausgefahrenen Strecke bin ich gut zurecht gekommen und konnte mein wahres Potential hier zeigen. Die zweitschnellste Zeit im letzten Extremtest hat gezeigt was im Bereich des Möglichen liegt.“ Nach dem Rennen in Portugal liegt Marcus Kehr auf dem sechsten Rang der Enduro Weltmeisterschaft:

Resultate und Ergebnisse : www.abc-wec.com

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