Kehr und Hartmann glänzen in den Top-10 der Weltmeisterschaft!
Zur vierten Runde der Enduro Weltmeisterschaft 2008 reisten Markus Kehr und Mike Hartmann nach Polen. Etwa 130km südlich von Danzig gelegen erwartete die beiden Cracks des Team BvZ KTM Racing eine anspruchsvolle Veranstaltung mit unterschiedlichen Bodenverhältnissen, die von Sand- über Misch- bis hin zum Hartboden reichten. Neben den beiden WM-Dauerstartern ging auch der junge Edward Hübner an den Start und feierte sein Debüt in der Enduro Junioren Weltmeisterschaft.
Klasse E1: Mike Hartmann mit den Rängen neun und sieben im Aufwind
Mike Hartmann hat die Nachwehen seiner Knie-Operation mittlerweile vollständig auskuriert und der Aufwärtstrend des Heidenheimers ist unübersehbar. Auf der schweren und anspruchsvollen Veranstaltung in Polen untermauerte Hartmann mit den Rängen neun und sieben seine Ambitionen und zeigte sich entsprechend zufrieden: „Das gesamte Wochenende war in Ordnung. Am ersten Tag hatte ich zwei unnötige Stürze, aber diese hatten keine Auswirkungen auf das Gesamtklassement. Am zweiten Tag lief alles reibungslos und mit Rang sieben bin ich zufrieden. Von den Zeiten nähere ich mich mehr und mehr den Top-5 und mal schauen, was im weiteren Saisonverlauf noch so möglich ist.“ Nach dem Rennen in Polen liegt Hartmann auf Rang neun des Zwischenklassements und hat durchaus Chancen sich weiter nach vorne zu arbeiten.
Klasse E3: Marcus Kehr festigt mit den Rängen fünf und sechs die Top-5
In der Klasse E3 ging es über beide Fahrtage hoch und sehr eng her und Marcus Kehr setzte sich mit den Rängen fünf und sechs hervorragend in Szene: „Ich bin sehr zufrieden, auch wenn ich das Podium an diesem Wochenende nicht ganz erreicht habe. Es fehlen nur knapp zehn Sekunden und es liegt wirklich alles Kopf an Kopf. Die Klasse ist derart ausgeglichen, dass der kleinste Fehler entscheidend ist. Absolut toll ist, dass ich an beiden Tagen eine Bestzeit markieren konnte. Ich muss mich im Crosstest noch steigern, denn dort habe ich Zeit verloren die ich beim Endurotest herausgeholt habe. Allerdings habe ich wieder einmal feststellen können, dass mein Speed auf dem der Titelkandidaten liegt und ich kann jederzeit um das Podium kämpfen“.
Klasse EJ: Edward Hübner mit starkem Debüt
Mit den Rängen acht und fünfzehn feierte der junge Edward Hübner ein starkes Debüt in der Junioren Weltmeisterschaft und zog entsprechend zufrieden Bilanz: „Hier kann ich richtig etwas lernen. Das Tempo und die Anforderungen sind ein Vielfaches höher als bei der Deutschen Meisterschaft. Am zweiten Tag ist mir die Kraft etwas ausgegangen, aber nun weiß ich genau woran ich arbeiten muss. Ein tolles Erlebnis!“
Resultate und Ergebnisse: www.abc-wec.com


















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