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Enduro WM 2009 – 4. Lauf in Finnland

Enduro Weltmeisterschaft No Comments

Kehr ohne Fortune in Finnland

Nach der mehrwöchigen WM-Pause ging es zur vierten Runde der Enduro Weltmeisterschaft nach Riihimäki in Finnland. Für Marcus Kehr vom Team BVZ KTM RACING war die Zielstellung klar: WM-Rang fünf sollte verteidigt und bei optimalem Verlauf das Podium angegriffen werden. Doch es kam alles anders als gedacht.

Schon der Auftakt beim Prolog am Freitagabend ging mit einem Sturz und dem damit verbundenen Rückstand ziemlich in die Hose. Diesem Rückstand fuhr der Flöhaer den gesamten Samstag hinterher und war am Ende nur auf Rang sieben platziert. Auch der zweite Fahrtag lief nicht viel besser und nach einigen Stürzen stand hier der fünfte Rang zu Buche. Zu allem Überfluss verlor Kehr Gesamtrang fünf an den Italiener Mossini. Allerdings ist der Rückstand mit nur zwei Punkten sehr überschaubar und schon am kommenden Wochenende werden die Karten beim Grand Prix in der Slowakei neu gemischt.

Marcus Kehr: „Aktuell befinde ich mich in einer Phase, wo alles etwas zäh läuft. Das Team arbeitet perfekt und ich habe hervorragende Rahmenbedingungen. Ich bin sehr enttäuscht, dass ich dies nicht mit Top-Resultaten zurückzahlen kann. Immer wieder passieren kleine Fehler und Stürze die dann in Summe den Rückstand ausmachen. Wenn alles passt, bin ich beim Kampf um das Podium dabei. Ich weiß das, will es unbedingt möglich machen und setze mich dabei wohl auch etwas zuviel unter Druck. Dann kommen solche unnötigen Stürze und Fehler dabei heraus. Würde dies passieren, weil ich zuviel Risiko eingehe, dann wäre das eine plausible Erklärung. Aber dies ist nicht der Fall. Jetzt werde ich das Rennen hier in Finnland abhaken und nach vorne schauen. Zum Glück ist jetzt gleich das Rennen in der Slowakei und ich kann dort die Verhältnisse für mich wieder gerade rücken.“

Resultate und Ergebnisse unter: www.abc-wec.com

Bilder Nordcup und Offroadscramble

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Jonas Petong macht gute Fotos von verschiedenen Rennen im Norden, aktuell zu finden sind Bilder vom Offroadscramble Munster oder Nordcup in Hansühn.

Enduro WM 2009 – 3. Lauf in Italien

Enduro Weltmeisterschaft No Comments

Marcus Kehr festigt WM-Rang fünf!

Nach den Auftaktrunden in Portugal und Spanien ging es für Marcus Kehr vom Team

BVZ KTM RACING zur dritten Veranstaltung der Enduro Weltmeisterschaft 2009 nach Italien. In Iglesias auf Sardinien erwartete die Piloten ein mit Felsen und Steinen gespicktes Terrain. Dazu forderte ein Enduro-Test mit unzähligen Flußdurchfahrten seinen Tribut und keiner der Fahrer kam trocken über die Runden.

Marcus Kehr glänzte an beiden Tagen mit starken Leistungen und holte sich zweimal gegen die hochkarätige Konkurrenz den sechsten Rang in der Tageswertung. Mit dieser Konstanz konnte der Flöhaer den fünften Rang im Zwischenklassement der Enduro Weltmeisterschaft 2009 festigen.

„Was bin ich froh, dass nun endlich diese WM-Läufe mit Felsen und Steinen hinter uns liegen. Jetzt haben wir zwei Monate WM-Pause die ich intensiv nutzen werde. Nach den ersten drei WM-Läufen habe ich klar meine Stärken und Schwächen analysiert und weiß genau woran ich arbeiten muss. Die bisher erreichten Platzierungen sind durchaus ok, aber ich muss mich weiter steigern und vor allem meine eigene Fehlerquote reduzieren. Immer wieder sind es kleine Fehler, die mich eine Spitzenplatzierung auf dem Podium kosten. Das ist enorm schade, denn die Rahmenbedingungen mit Motorrad und Team passen perfekt.“

Resultate und Ergebnisse unter: www.abc-wec.com

Enduro EM 2009 – 1. Lauf Frankreich

Enduro Europameisterschaft No Comments

Auftakt zur Enduro Europameisterschaft 2009 in Frankreich

Zur ersten Runde der Enduro Europameisterschaft ging es für Marco Straubel aus dem Team BvZ KTM Racing nach Riom-ès-Montagnes. Die französische Gemeinde liegt im Nordwesten des Cantal, im Tal der Véronne und inmitten des Regionalen Naturparks Volcans d’Auvergne. Hatten angenehme Temperaturen in den Tagen vor der Veranstaltung für optimale Bedingungen gesorgt, so setzte pünktlich eine Stunde vor dem Start am Samstag Regen ein. Der Regen begleitete die Piloten über beide Veranstaltungstage und schaffte schwierigste Bedingungen. Der Veranstalter zog trotz der widrigen Umstände das Rennprogramm wie geplant durch und lediglich eine um fünf Minuten erhöhte Fahrzeitvorgabe am zweiten Fahrtag wurde den Piloten gegönnt. Neben Marco Straubel gingen Andreas Beier und Edward Hübner aus dem DMSB Enduro Junior Team in Frankreich an den Start. Die beiden Nachwuchsfahrer sollten in der Junioren Europameisterschaft internationale Erfahrungen sammeln und sich im stark und hochkarätig besetzten EM-Feld weiter entwickeln.

Klasse Senior E2: Marco Straubel mit starken Leistungen in den Top-10

In der Klasse Senior E2, dort starten die Piloten über 23 Jahre, zeigte Marco Straubel

sein Leistungspotential im internationalen Vergleich auf. Am ersten Tag als Zehnter im Ziel, setzte der Zarnekauer am zweiten Fahrtag noch einen drauf und holte sich einen starken siebten Rang. Damit ist Straubel nach dem Auftaktrennen auch in den Top-10 im Zwischenklassement der Europameisterschaft der Klasse Senior E2 plaziert. Marco Straubel: „Schon bei der Begehung im Trockenen haben die Prüfungen echt heftig gewirkt. Aber wie sich diese dann durch den Regen nochmals verändert haben, das war schon richtig extrem. Das war ein reines Glücksspiel auf den glatten Felsen, ein Fehler und du hast gleich auf der Nase gelegen. Am ersten Tag bin ich komplett ohne Sturz über die Runden gekommen. Dabei war ich allerdings zu Beginn etwas zu vorsichtig und zaghaft. Am Ende wurde es dann besser und besser aber den Rückstand habe ich nicht ganz aufholen können. Dennoch war ich mit Rang zehn ganz zufrieden, zumal meine Zeit in der E3 für das Podium gereicht hätte. Am zweiten Tag musste ich dann gleich zweimal zu Boden. Beim ersten Extremtest ist ein Kontrahent vor mir gestürzt und blockierte die einzige Fahrspur. Beim Versuch ihn zu passieren bin ich ebenfalls gestürzt und habe dabei über eine halbe Minute verloren. Im Crosstest wollte ich das ganze dann wieder gut machen, aber dann bin ich zu optimistisch in eine Kurve hinein und das Vorderrad ist mir weggerutscht. Trotzdem lief der Rest ganz prima und im Ziel war ich dann als Siebter notiert. So bin ich ganz zufrieden, beide Male als bester Deutscher und in den Top-10 der Europameisterschaft platziert“.

Klasse Junior E1: Andreas Beier verpasst nur knapp den Tagessieg

Mit hervorragenden Leistungen wartete Andreas Beier beim EM-Auftakt in Frankreich

auf. Der Junior aus dem DMSB Enduro Junior Team startete selbstbewusst und kämpfte am Samstag um den Tagessieg. Allerdings kam das dicke Ende im Ziel als der Krumhermersdorfer disqualifiziert und so um die Früchte seiner Weltklasseleistung gebracht wurde. „Ich kann das noch nicht wirklich in Worte fassen, was hier heute abgegangen ist. Es war eine meiner besten Leistungen und dann passiert so etwas. An der vorletzten Zeitkontrolle hat mich ein übereifriger Funktionär zum falschen Zeitpunkt in die falsche Zeitkontrolle geschickt und so hat man mich am Ende des Tages disqualifiziert. Es ist einfach unglaublich, da fährst du fast 1500km hierunter und dann macht man dir das tolle Resultat einfach so kaputt. Die Europameisterschaft besteht nur aus acht Veranstaltungstagen und da bin ich mit dem Nuller vom Samstag schon fast chancenlos im Kampf um einen Spitzenrang.“ Der Sonntag lief dann wiederum nicht ganz so schlecht und Rang vier stand zu Buche. „Die Enttäuschung von Gestern sitzt noch tief und irgendwie war die Luft heute raus. Der vierte Rang ist ganz ok, hatte ich doch den ein oder anderen Sturz eingebaut. So war ich bis zur letzten Prüfung sogar auf Rang drei platziert, doch bei einem Sturz im Wald habe ich über eine halbe Minute liegengelassen und das war´s dann“, so Beier.

Klasse Junior E2/E3: Edward Hübner mit Magen-Darm-Virus gehandicapt

Für Edward Hübner verlief der Auftakt zur Enduro Europameisterschaft mit den Rängen vierzehn und zwölf überhaupt nicht nach Wunsch und entsprechend zog der Junior aus dem DMSB Enduro Junior Team Bilanz: „Das habe ich mir ganz anders vorgestellt und mir wesentlich mehr ausgerechnet. Aber leider hat die Gesundheit nicht ganz mitgespielt und mich stark eingebremst. Am Freitag habe ich komplett mit einem Magen- Darm-Virus flachgelegen und der hat mich bis jetzt noch nicht richtig verlassen. Ich habe alle Kräfte mobilisiert und bin dennoch an den Start gegangen. Allerdings haben die extremen Bedingungen alles gefordert und ich konnte teilweise nicht mehr attackieren, da meine Kräfte nur eingeschränkt zur Verfügung standen. Wenigstens habe ich zweimal gepunktet und so etwas Schadenbegrenzung betrieben. Es folgen ja noch ein paar Läufe und dann greife ich, hoffentlich vollständig gesund, richtig an“.

Resultate und Ergebnisse unter: www.uem-online.org

Enduro WM 2009 – 1. und 2. Lauf

Enduro Weltmeisterschaft No Comments

Marcus Kehr mit tollem Start in die WM-Saison 2009!

Mit einer Doppelveranstaltung in Portugal und Spanien wurde die Enduro Weltmeisterschaft des Jahres 2009 eröffnet. Marcus Kehr vom Team BVZ KTM RACING ging dabei, wie bereits in den vergangenen Jahren, in der Klasse E3 an den Start. „In diesem Jahr kann man die Klasse E3 unwahrscheinlich schwer einschätzen. Superstars wie Ivan Cervantes und David Knight haben in diese Klasse gewechselt und ich kann die Konkurrenz noch nicht richtig einschätzen“, so der Flöhaer vor dem WM Auftakt in Portugal. Nach den ersten vier Veranstaltungstagen sieht die Sache gleich anders aus und Marcus Kehr setzte sich gegen die hochkarätige Konkurrenz hervorragend in Szene.

Mit kontinuierlichen Leistungen konnte er sich in Portugal und Spanien am Samstag den siebten Rang notieren lassen, während er sich am Sonntag nochmals steigerte und beide Male als Fünfter im Ziel notiert wurde. Dennoch viel das Fazit des deutschen Enduro-Champion nicht ganz zufrieden aus: „Die WM-Spitze hängt brutal dicht beieinander. Ein kleiner Fehler wirft dich im Kampf um das Podium aussichtslos zurück und das ist mir gleich zweimal passiert. Nur knapp hinter der Spitze habe ich jeweils nur eine Prüfung versemmelt und schon war ich „nur“ auf Rang fünf. Vorher wäre ich damit einverstanden gewesen, aber nun habe ich gesehen dass ich auch ganz an der Spitze mithalten kann und durchaus eine realistische Chance auf das Podium besteht. Dazu kommt, dass mir der betonharte und felsige Untergrund überhaupt nicht liegt. Zum Glück wird nur noch das Rennen in Italien bei diesen Bodenverhältnissen ausgetragen und ich freue mich schon jetzt auf den griffigen Lehmboden in der Slowakei.“

Resultate und Ergebnisse unter: www.abc-wec.com

Enduro DM 2009 – 2. Lauf Dahlen

Deutsche Enduro Meisterschaft No Comments

Domeyer und Kehr bauen Meisterschaftsführung aus!

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Im sächsischen Dahlen bei Leipzig wurde die zweite Runde zur Deutschen Enduro

Meisterschaft 2009 ausgetragen. Hatte im Vorjahr noch starker Regen die Vorbereitungen des Veranstalters zunichte gemacht, so erwarteten in diesem Jahr optimale Strecken- und Witterungsbedingungen die Piloten. Mit einem Steingarten, Eisenbahnschwellen und so allerlei Hindernissen hob man den Anspruch der 16. Internationalen Geländefahrt „Rund um Dahlen“ und forderte das Fahrkönnen der Piloten. Arne Domeyer und Marcus Kehr glänzten mit Klassensiegen und auch im Internationalen Deutschen Enduro Championat war Marcus Kehr einmal mehr das Maß der Dinge.

Klasse E1: Weiterer Doppelsieg durch Domeyer und Beier

Wie schon beim Auftaktrennen in Uelsen untermauerten Arne Domeyer und Andreas

Beier mit einem weiteren Doppelsieg ihre Vormachtstellung in der Klasse E1. Trotz des Triumphes zog Sieger Arne Domeyer nicht ganz zufrieden Fazit: „Die ersten drei Runden sind gut gelaufen, ich habe mir einen schönen Vorsprung erarbeitet und dann ein wenig zurückgesteckt. Das war ein Fehler, denn ich habe den Rhythmus und auch meinen Vorsprung dabei verloren. Aber gewonnen ist gewonnen, auch wenn es am Ende knapp war. Jetzt habe ich das erste Mal in elf Jahren hier in Dahlen gewonnen und meine Ausgangsposition im Meisterschaftsrennen ist hervorragend.“ Der zweitplatzierte Andreas Beier aus dem DMSB Enduro Junior Team ging ebenfalls sehr selbstkritisch mit sich ins Gericht: „Na ja, was soll ich dazu sagen. Die Zeiten sprechen für sich. Die erste Prüfung habe ich total verhauen, ich war viel zu langsam unterwegs und ohne einen Sturz ist eine solche Zeit schon eine Enttäuschung. Es hat sich dann auch über den gesamten Fahrtag gezogen und ich bin nie richtig ins Rennen gekommen. Aber was soll´s, einen Haken dran und weiter geht’s. Ich habe nach meiner Schulterverletzung noch erheblichen Rückstand und das braucht eben seine Zeit. Der Körper läßt sich halt nicht austricksen. Aber schon am kommenden Wochenende bei der Europameisterschaft in Frankreich werden die Karten neu gemischt und in der Deutschen Meisterschaft liege ich ja auch gut und aussichtsreich im Titelrennen.“

Klasse E2: Straubel auf dem Podium

Nach seinem Sieg beim Auftaktrennen in Uelsen untermauerte Marco Straubel seine

Titelambitionen mit dem zweiten Rang in Dahlen. „Es war ein ziemlich anstrengender

Tag. Der Boden war knüppelhart, ich bin ein wenig Risiko eingegangen und habe mich für Hartbodenreifen entschieden. Die erste Prüfung habe ich eröffnet und ein sehr gutes Gefühl gehabt. Doch die Zeiten haben mich eines besseren belehrt und ich fand mich nur auf Rang vier wieder. Dann habe ich mich aber zusammengerissen und mich mehr und mehr nach vorne gearbeitet. Es war ein schmaler Grad zwischen Angriff und Verteidigung auf der anspruchvollen Piste, denn durch einen Sturz wäre ich noch weiter ins Hintertreffen geraten. So bin ich unter dem Strich mit Rang zwei durchaus zufrieden und habe die Meisterschaftsführung verteidigt.“ Ein weiteres Mal auf Rang vier konnte sich der junge Edward Hübner aus dem DMSB Enduro Junior Team platzieren. „Mensch, leider wieder nur Rang vier und das Podium knapp verpasst. Heute bin ich einfach zu sehr auf Sicherheit gefahren. Auf der anderen Seite habe ich nun zweimal gut gepunktet und noch ist alles im Bereich des Möglichen. Die Saison ist noch lang und die Deutsche Meisterschaft wird ja nicht mit dem zweiten Rennen entschieden.“

Klasse E3: Kehr ohne Konkurrenz

Mit einem weiteren, überlegenen Tagessieg wartete Marcus Kehr in der Klasse E3 auf und unterstrich sein Leistungspotential auf eindruckvolle Art und Weise. „Es ist gut gelaufen, ich hatte jederzeit alles unter Kontrolle. Durch die beiden WM-Läufe im Vorfeld hatte ich gleich einen guten Rhythmus und konnte das Rennen von der Spitze aus kontrollieren“, so das Statement des Weltklasse-Piloten aus Flöha. Weit hinter seinen eigenen Ansprüchen blieb Kai-Arne Petruck aus dem DMSB Enduro Junior Team zurück. Petruck belegte Rang zehn in der DM-Wertung und zog entsprechend enttäuscht Fazit: „Irgendwie bin ich etwas ratlos. Die Bedingungen waren sehr gut, ich habe wenig Fehler gemacht und mich stetig gesteigert. Aber ich war einfach zu langsam. Aktuell habe ich allerdings noch keine Erklärung dafür und die Enttäuschung sitzt tief. Ich muss das erstmal in Ruhe für mich analysieren und herausfinden, was da im Argen liegt.“

Enduro Championat: Kehr und Straubel auf dem Podium

Die starken Leistungen des Team BvZ KTM Racing spiegeln sich auch im Internationalen Deutschen Enduro Championat wieder. Marcus Kehr sicherte sich überlegen den Tagessieg, während Marco Straubel als Dritter das Podium komplettierte. Die Ränge fünf (Domeyer) und sechs (Beier), sowie der achte Gesamtrang von Edward Hübner zeigen die Dominanz des Team BvZ KTM Racing auf. In der Gesamtwertung des Internationalen Deutschen Enduro Championat führt Markus Kehr mit Maximalpunktzahl vor seinen Teamkollegen Marco Straubel und Arne Domeyer. Andreas Beier rundet das hervorragende Ergebnis auf Rang fünf liegend ab.

Resultate und Ergebnisse unter: www.enduro-dm.de

Enduro DM 2009 – 1. Lauf Uelsen

Deutsche Enduro Meisterschaft No Comments

Team BvZ KTM Racing weiter in der Erfolgsspur!

Gleich beim Auftaktrennen der Deutschen Enduro Meisterschaft 2009 in Uelsen, unweit der holländischen Grenze in der Grafschaft Bentheim untermauerte das Team BvZ KTM Racing seine Titelambitionen in allen drei Meisterschaftsklassen auf eindrucksvolle Art und Weise. Am Ende des ersten Renntages in der Saison 2009 standen drei Tagessiege sowie ein Vierfach-Triumph im Deutschen Enduro Championat zu Buche.

Klasse E1: Doppelsieg durch Domeyer und Beier

Mit einem souveränen Tagessieg startete Arne Domeyer in die neue Saison. „In der Vorbereitung habe ich mein Training umgestellt. Dabei habe ich nicht nur intensiver gearbeitet, sondern auch deutlich früher mit dem Training begonnen. Das hat sich heute bei den schweren Bedingungen zum Schluß mehr als ausgezahlt. Der Tag ist bis zur letzten Sonderprüfung hervorragend gelaufen, dann aber bin ich kurz mal umgekippt und habe wertvolle Zeit liegenlassen. Aber so ist das, wenn man am Limit fährt. Auf jeden Fall ein Auftakt nach Maß“, freute sich Domeyer nach seinem Triumph. Auch der Zweitplatzierte Andreas Beier aus dem DMSB KTM BvZ Enduro Junior Team zeigte sich mit dem Erreichten beim Saisonauftakt zufrieden: „Heute ist es für mich fast optimal gelaufen. Meine Schulterverletzung aus dem Vorjahr macht mir noch schwer zu schaffen und ich bin mit meinem Abschneiden mehr als glücklich. Nach einer gewissen Distanz bekomme ich starke Schmerzen in der Schulter und kann den Lenker nicht so packen wie es sein müßte. Dadurch wird das ganze Motorrad instabil und ich muß Tempo rausnehmen, um keinen Sturz zu riskieren. Auf die beiden geplanten WM-Läufe in Portugal und Spanien werde ich verzichten, um meine Schulter weiter aufzubauen.“

Klasse E2: Straubel auch nach Klassenwechsel an der Spitze

Marco Straubel zeigte sich bei seinem Debüt in der E2 hervorragend aufgelegt und konnte gleich beim Start in die neue Saison den ersten Sieg einfahren. „Das war ein sehr guter Auftakt. Die Anspannung und Nervosität war schon enorm und durch meinen Klassenwechsel wußte ich zunächst überhaupt nicht wo ich stehe. Aber ich bin gleich gut gestartet, habe mich auf dem Motorrad sehr gut gefühlt und nur wenig Fehler gemacht. Einen Sturz habe ich mir komplett gespart, obwohl es ein paar Mal wirklich sehr knapp war. Die Leistungsdichte in der E2 ist enorm und mit dem kleinsten Fehler fällst du gleich zurück. Dieser Erfolg gibt viel Selbstvertrauen für die anstehenden Aufgaben und den Kampf um den Titel. Dort möchte ich auf jeden Fall ein gehöriges Wörtchen mitreden.“ Auf Rang vier konnte sich der junge Edward Hübner aus dem DMSB Enduro Junior Team plazieren. „Mit dem vierten Rang bin ich nicht ganz zu frieden, da war und ist schon eindeutig mehr drin. Gleich zweimal bin ich in der zweiten Sonderprüfung gestürzt und damit war der Traum vom Podium ausgeträumt. Aber ich habe auch gesehen, daß ich das Tempo der Spitze gut mitgehen kann und das gibt mir Zuversicht für die nächsten Rennen.“

Klasse E3: Kehr untermauert Vormachtsstellung

Mit einer starken Vorstellung untermauerte Marcus Kehr seine Vormachtsstellung im deutschen Endurosport auf eindrucksvolle Art und Weise und fuhr den erwarteten Sieg ein. „Das war heute ein ziemliches Lotteriespiel. Die wechselhaften Witterungsbedingungen, dann hattest du auf einmal Quads und Gespanne in der Prüfung dazwischen und das war teilweise ganz schön kritisch. In der Woche habe ich ziemlich mit einer Erkältung zu tun gehabt, aber das hat mich nicht so behindert. Jetzt freue ich mich auf den WM-Auftakt in Portugal.“ Für das DMSB Enduro Junior Team trat Kai-Arne Petruck an und dort stand im Ziel der fünfte Rang zu Buche. „Ich bin heute optimal vorbereitet ins Rennen gegangen. Am Morgen habe ich mich gut aufgewärmt und gleich einen guten Rhythmus gefunden. Die erste Prüfung hat mich zusätzlich motiviert, denn ich war gleich im Kampf um das Podium dabei. Leider habe ich zwischenzeitlich einen Hänger gehabt und dabei enorm Zeit liegengelassen. Es hat im Kopf einfach nicht gestimmt, dazu habe ich die ein oder andere falsche Entscheidung auf der Strecke getroffen und schon bin ich zurückgefallen. In der letzten Prüfung habe ich alles gesetzt, mich noch mal rangekämpft und dann war es der vierte Rang in de D EM Wertung. Mit der neuen 530 EXC komme ich auf Anhieb sehr gut zurecht und da ist im Laufe der Saison noch einiges drin.

Enduro Championat: Vierfach-Triumph für das Team BvZ KTM Racing

Nach den souveränen Klassensiegen, war der Vierfach-Triumph im Deutschen Enduro Championat die logische Folge. Am Ende konnte sich Marcus Kehr knapp vor Arne Domeyer und Andreas Beier durchsetzen, während Marco Straubel auf Rang vier den Teamtriumph komplettierte. Entsprechend zufrieden zog Sieger Marcus Kehr Bilanz: „Nach dem Rückstand in der ersten Prüfung bin ich ruhig geblieben. Bei solch schwiegen Bedingungen zahlt sich das über den gesamten Renntag aus. Wenn die Strecke zum Ende hin immer kaputter und anspruchsvoller wird, trennt sich die Spreu vom Weizen. Es hat gut geklappt und wir haben eine hervorragend Ausgangsposition für den weiteren Saisonverlauf geschaffen.“

Resultate und Ergebnisse unter: www.enduro-dm.de

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